Neue Impulse für die Selbsthilfe-Kontaktstelle im Kreis Mettmann

Nach ihrem Umzug hat sich das Team der Selbsthilfe-Kontaktstelle im Kreis Mettmann neu aufgestellt. Träger der Kontaktstelle ist seit Januar 2017 der Paritätische NRW.

Foto der drei Mitarbeiterinnen der Selbsthilfe-Kontaktstelle im Kreis Mettmann

Das Team der Kontaktstelle: Gabriele Harrison, Edith Wolf und Sabine Kübler (von links)

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle im Kreis Mettmann ist Anfang des Jahres in ihre neuen Räumlichkeiten in der Mühlenstraße 15 gezogen. Dort steht ein engagiertes Team den Bürgerinnen und Bürgern zu allen Themen rund um die Selbsthilfe mit Rat und Tat zur Seite. Der Paritätische im Keis Mettmann hat im Januar die Trägerschaft der Kontaktstelle übernommen, bis dato war diese beim Gesundheitsamt angesiedelt.

Edith Wolf, Mitarbeiterin der Kontaktstelle, zieht ein erstes Fazit: „Wir sitzen jetzt mitten im Ortskern und sind viel leichter zu erreichen. Der Zugang ist barrierefrei, zwei Behindertenparkplätze und Bushaltestellen sind direkt vor unserer Tür. Und wir haben einen sehr schönen Raum, in dem sich Selbsthilfe-Gruppen mit bis zu 20 Personen treffen können.“

Mit dem Umzug hat sich das Team der Kontaktstelle vergrößert: Gabriele Harrison und Sabine Kübler sind dazu gekommen. „Anfangs war alles im Umbruch, wir mussten als Team erst einmal zusammenfinden. Mittlerweile haben sich die Kolleginnen gut eingearbeitet und neue Impulse gesetzt, die sehr wertvoll für die Selbsthilfe und unsere Arbeit hier vor Ort sind“, berichtet Edith Wolf, die seit 2011 für die Kontaktstelle tätig ist.

Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiges Thema für das Team, das als zentrale Anlaufstelle für alle an Selbsthilfe interessierten Bürgerinnen und Bürger im Kreis Mettmann wahrgenommen werden möchte. Sabine Kübler: „Unser Einzugsgebiet umfasst zehn Städte. Wir informieren über örtliche Gruppen, unterstützen sie bei ihrer Arbeit, fördern den Austausch untereinander, schlichten Konflikte und beraten bei Neugründungen.“

Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit allen Akteuren der Selbsthilfe liegt der Sozialpädagogin sehr am Herzen. Gemeinsam mit dem Helios Klinikum Niederberg in Velbert beteiligt sich die Kontaktstelle zum Beispiel am Projekt „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“. Ein solches Krankenhaus zeichnet sich dadurch aus, dass es sein ärztliches und pflegerisches Handeln durch das Erfahrungswissen der Selbsthilfe erweitert, den Kontakt zwischen Patientinnen und Patienten sowie Selbsthilfe-Gruppen fördert und kooperationsbereite Gruppen aktiv unterstützt. „Von dieser Zusammenarbeit profitieren alle Seiten – das Krankenhaus, die Selbsthilfe und vor allem die Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige“, so Edith Wolf.

Kontakt:
Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Mettmann
Mühlenstraße 15
40822 Mettmann
Telefon: (02104) 9656-22 und -23
Fax: (02104) 9656-20
E-Mail: selbsthilfe-mettmann@remove-this.paritaet-nrw.org
www.selbsthilfe-mettmann.de

Öffnungs- bzw. Sprechzeiten:
Montag, Dienstag und Mittwoch von 9-12 Uhr
Donnerstag von 14-17 Uhr