Erschienen: Selbsthilfe-Forum

In der aktuellen Ausgabe des Dortmunder Magazins "Selbsthilfe-Forum" stehen Angehörige im Mittelpunkt: Welche Rolle sie haben und dass es gewinnbringend sein kann, sich Zeit für sich zu nehmen.

Zwei Männer und eine Frau sitzen auf einer Wiese

Bild: Der Paritätische NRW

Angehörige stehen oft unsichtbar hinter dem vordergründigen Leid kranker oder problembeladener Menschen. Sie sind diejenigen, die den Betroffenen dabei helfen, ihren Alltag zu meistern. An- oder Zugehörige, die auffangen, unterstützen, trösten, ermuntern, entlasten, pflegen und mehr. Diese An- und Zugehörigen werden dadurch oft zu „Betroffene in zweiter Reihe“. Durch ihren Einsatz kommen sie dabei selbst an ihre seelischen und körperlichen Grenzen; das wird ihnen aber häufig erst spät bewusst.

Selbstfürsorge unterstützen

Es gibt 1000 Gründe, warum sich Angehörige keinen Raum nehmen, sich um sich selbst zu kümmern: Abgrenzung wird als nicht leistbar, Distanz wird als Verrat, die eigene Person als unverzichtbar empfunden. Hier brauchen Angehörige selbst Unterstützung, um sich aus der Rolle der Helfenden oder Zuhörenden, zumindest zeitweilig, herausnehmen zu können. Es gilt Räume für sich zu suchen und zu finden. Auf andere Gedanken zu kommen, sich selbst Gutes zu tun – das ist die Devise.

Neugierig geworden? Lesen Sie mehr zum Thema in der aktuellen Ausgabe.