Förderung durch Krankenkassen

Logo Gesetzliche Krankenversicherung zur Selbsthilfe-Förderung in NRW

Die gesetzlichen Krankenkassen in Nordrhein-Westfalen stimmen seit Jahren ihre Förderung der Selbsthilfe-Gruppen, Selbsthilfe-Organisationen und Selbsthilfe-Kontaktstellen ab. Auf den Internetseiten der Krankenkassen finden Sie grundlegende Informationen rund um das Förderverfahren, die Rahmenbedingungen sowie die entsprechenden Antragsformulare. Ab 2016 wird es zu einem nennenswerten Ausbau der Selbsthilfe-Förderung der Krankenkassen kommen. Nach § 20h SGB V sind die Krankenkassen dann verpflichtet, die Selbsthilfe mit bundesweit insgesamt 1,05 Euro pro Versicherten zu fördern (im Vergleich 2015: 0,64 Euro). Damit wird es auch in NRW zu einem deutlichen Anstieg bei der Selbsthilfe-Förderung kommen. Derzeit erarbeiten die Krankenkassen Verfahren für die landesweite Umsetzung der neuen Vorgaben. Das Selbsthilfenetz wird darüber berichten.

Aktuelle Informationen bieten die Krankenkassen auf ihrer gemeinsamen Internetseite eigens für die Selbsthilfe-Förderung in NRW:

Homepage Selbsthilfeförderung GKV

Die neuen Antragsformulare sowie eine Liste mit den Ansprechpartnerinnen/Ansprechpartnern der Krankenkassen vor Ort finden Sie unter folgenden Links:

Antragsformulare

Ansprechpartner/-innen 

Auf der Homepage der GKV können sich Interessierte auch eine Broschüre herunterladen, die neue Wege in der Ansprache von chronisch erkrankten Menschen durch Selbsthilfe-Kontaktstellen in Nordrhein-Westfalen aufzeigt:

Broschüre "Neue Ideen in der Selbsthilfe"

Den jährlichen Info-Brief für regionale Selbsthilfe-Gruppen mit allen Änderungen des Förderverfahrens 2016 finden Sie unter folgendem Link:

Info-Brief 2016 

Informationen über Fördersummen und -modalitäten


Für die Gesundheitsselbsthilfe besteht mit der Förderung durch die Krankenkassen eine bundesweite Vorgabe, die für die Landesebene sowie für die kommunalen Strukturen den Rahmen vorgibt. Diese betreffen die Fördersummen und die generellen Fördermodalitäten. In dem „Leitfaden zur Selbsthilfeförderung“ haben die Kassen auf Bundesebene daraus eigene Grundsätze abgeleitet. Auch wenn es auf den regionalen und lokalen Ebenen viele Spielarten gibt, sind doch wichtige Rahmenbedingungen gesetzt. Zu den allgemeinen Vorgaben (Bundesgesetz, Leitfaden des GKV-Spitzenverbandes, Unterscheidung gemeinschaftliche bzw. kassenindividuelle Förderung der Krankenkassen) finden Sie auf der Internetseite der NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfe-Gruppen) weitere Informationen:

Homepage NAKOS

Förderung der gesundheitlichen und sozialen Selbsthilfe


Die soziale Selbsthilfe wird dem gegenüber deutlich weniger und zumeist nur unsystematisch gefördert. Auf Bundesebene gibt es dazu keine verpflichtenden Vorgaben. In Nordrhein-Westfalen bestehen für die kleinen, informellen Gruppen und Initiativen an den meisten Orten so gut wie keine Fördermöglichkeiten bzw. die Möglichkeiten variieren von Ort zu Ort. Einzelne Landesverbände können von Projekten und Fördertöpfen verschiedener Ministerien profitieren. Eine systematische Beschreibung dieser Möglichkeiten liegt nicht vor. Einen Überblick zur finanziellen Förderung der gesundheitlichen und sozialen Selbsthilfe durch die unterschiedlichen Kostenträger (Bund, Länder, Kommunen, Krankenkassen, Pflegekassen, Rentenversicherungsträger, Spender, Sponsoren, Stiftungen) finden Sie ebenfalls auf der bereits oben angegebenen Internetseite der NAKOS.