Die Gesundheitsselbsthilfe NRW.Wittener Kreis


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Die Gesundheitsselbsthilfe NRW.Wittener Kreis

Wer und was verbirgt sich hinter dem Begriff Gesundheitsselbsthilfe NRW.Wittener Kreis?

  • Ein starker Partner
  • Wir kooperieren!
  • Gemeinschaft stärkt!
  • Wir helfen uns gegenseitig!
  • Wir achten die Würde des Menschen!
  • Wir kämpfen gemeinsam für mehr Lebensqualität!
  • Wir lernen aus unseren Fehlern!

Dies sind und waren schon immer die Leitsätze der Gesundheitsselbsthilfe NRW.

1992 nahmen 20 unterschiedliche Landesverbände der Gesundheitsselbsthilfe im Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW ihre gemeinsame Arbeit auf. Sie bildeten damals eine organische Struktur im Rahmen des Paritätischen ab, nämlich den „Facharbeitskreis der Gesundheitsselbsthilfe und –förderung im PARITÄTISCHEN NRW“.
Mit den Gründungsmitgliedern wurde eine Arbeitsstruktur geschaffen, die bis heute gültig ist:
Zum einen vier ganztägige Sitzungen im Jahr, moderiert von drei gleichberechtigten Sprecher/innen, die zunächst für zwei Jahre, heute für drei Jahre gewählt werden.
Die Gesamtkoordination obliegt der im Verband üblichen Fachberatung, in diesem Fall Rita Januschewski.
Zum anderen gab sich der Facharbeitskreis Gesundheitsselbsthilfe und- förderung eine eigenständige Geschäftsordnung.

1995 wandelten die Mitglieder den für sie sperrig empfundenen Titel „Facharbeitskreis Gesundheitsselbsthilfe und -förderung im Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW“ ab in „Wittener Kreis“ mit Bezug auf Gründungsort und Treffpunkt.

1998 gab es einen „emanzipatorischen“ Entwicklungsschub. Dieser ermöglichte es dem Wittener Kreis, landesweite Gesundheitsselbsthilfen, die nicht Mitglied im Paritätischen waren, aufzunehmen und als gleichberechtigte Mitglieder zu beteiligen.
Dieser Wunsch wurde gespeist aus der Haltung der Selbsthilfe: „Wir sind offen für Gleiche und keine geschlossene Gesellschaft. Die Grenzen des PARITÄTISCHEN sollten auch für NICHT-MITGLIEDER geöffnet werden.“
Somit wurden zwei Ziele umgesetzt: Zum einen öffnete der PARITÄTISCHE in NRW als erster und bis heute einziger Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege seine Tore auch für Nicht-Mitglieder. Er passte sich dem Bedarf der Selbsthilfe innovativ an und machte sich gleichzeitig zur Heimatadresse der Gesundheitsselbsthilfe in NRW. Der Wittener Kreis nannte sich ab sofort sehr selbstbewusst „Gesundheitsselbsthilfe NRW“.

2000 Der Wittener Kreis überzeugt und fasziniert vor allem durch das, was er lebt, das heißt durch seine von innen heraus entwickelten Werte. Hier wirken Menschen mit gegenseitiger Achtung, mit Blick auf die Stärken, es wird aus Fehlern gelernt und Einzelinteressen werden zu Gunsten der Solidargemeinschaft zurückgestellt.
Am 10. März 2000 werden die gemeinsamen und einheitlichen Grundsätze zur Förderung der Selbsthilfe seitens der Spitzenverbände der Krankenkassen und Vertreter der Selbsthilfe beschlossen und verabschiedet. Die Gesundheitsselbsthilfe NRW als Wittener Kreis ist und bleibt hier ein führender Akteur in der Selbsthilfe.

2002 Die Themenvielfalt in der Gesundheitsselbsthilfe birgt eine stetig wachsende Arbeitsbelastung, die durch die steigende Bildung von Arbeitsgruppen dezentral aufgefangen wird. Die Themenflut leitet Qualitätsdiskussionen und –prozesse ein, mit der Folge von Umstrukturierungsmaßnahmen.
Adhoc-Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen, die Einbindung von „Key Persons“ aus der Mitgliedschaft und andere Schritte schaffen hier wieder Hilfe zum Leistbaren!

2003 entstand die Unterstützungsstelle der Gesundheitsselbsthilfe NRW. Sie ist eine Einrichtung zur Beratung, Information und Vernetzung für ehrenamtlich aktive Menschen aus Selbsthilfeorganisationen in NRW. Dabei ist die Zugehörigkeit zu Dachverbänden keine Voraussetzung. Die Organisationsform - ob eingetragener Verein oder nichtrechtlicher Zusammenschluss - ist ebenfalls nicht entscheidend. Die Beratung ist für Selbsthilfeverbände unentgeltlich. Mehr Informationen über die Angebote der Unterstützungsstelle finden Sie hier.

2005 Aufgrund der gewachsenen Aufgabenvielfalt des Wittener Kreises ist auch auf der Führungsebene eine ausreichende Arbeitskapazität nicht mehr gewährleistet. Die gesetzlich definierte Möglichkeit zur Mitwirkung in den unterschiedlichen Ausschüssen und Gremien der Ärzteschaft sprengt zusätzlich alle Kapazitäten. Der „Erweiterte Sprecherkreis“ wird als Modell geboren.

2007 fordern permanente Weiterentwicklungen und Reformen den Wittener Kreis zu notwendigen Strukturanpassungen heraus.
Die Gesundheitsselbsthilfe blickt mit seinen positiven Erfahrungen zuversichtlich und stabil in die Zukunft. Dabei bleibt die Betroffenenbeteiligung in den gesundheitlichen Entscheidungsinstanzen auf allen Ebenen in NRW als eine prioritäre Forderung bestehen.
Gemeint ist hier eine qualitative Betroffenenbeteiligung - nicht eine Betroffenenbeteiligung um jeden Preis.

2008 Im Dezember startete die Gesundheitsselbsthilfe NRW ihr neuestes Projekt: "Gesundheitsselbsthilfe NRW und Migration". Die Grundidee des Projektes ist die Erprobung, wie Betroffenen-Erfahrungen und -Kompetenzen deutscher Krebs-Selbsthilfeorganisationen für Migrant/innen mit türkischem Migrationshintergrund zur Bewältigung einer eigenen Krebserkrankung nutzbar gemacht werden können. Einzelheiten zur Umsetzung dieses Projektes finden Sie hier.

Kontakt:
Koordinationsbüro
Annenstraße 137
58453 Witten
Tel.: 0 23 02 - 9 56 07- 14
Fax: 0 23 02 - 9 56 07- 7
E-Mail: januschewski@paritaet-nrw.org oder eleftheriadis@paritaet-nrw.org

Rita Januschewski und Liane Eleftheriadis

Selbsthilfeförderung der Krankenkassen | Antragsformulare 2012
- alle Infos und Anträge finden Sie auf der Internetseite der Krankenkassen in NRW [Link]
8355 Selbsthilfegruppen
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