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Weitere neue Gruppen finden Sie auf der Homepage der Selbsthilfe-Kontaktstelle Hamm. [hier]
Hilfe für Eltern und Kinder mit Diabetes
Selbsthilfegruppe „Diabeteens“ jetzt neu in Hamm
In Hamm gibt es jetzt nach langer Zeit wieder ein Hilfsangebot für Kinder und Jugendliche mit Typ I Diabetes und deren Eltern.
Die Selbsthilfegruppe „Diabeteens“ nimmt Mitglieder aus dem Kreis Warendorf, Unna und Hamm auf und hatte sich bislang in Ahlen getroffen. Seit Oktober letzten Jahres hat die Gruppe ihren Schwerpunkt und ihre Treffen nach Hamm verlagert.
Die Treffen finden jeden 2. Samstag im Monat von 15.00 - 17.00 Uhr im Evangelischen Krankenhaus, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Werler Str.130 im Regebogenzimmer statt.
Ein Ziel der Selbsthilfegruppe ist es, die Kinder und Jugendlichen dabei zu unterstützen, mit ihrer Krankheit eigenverantwortlich umzugehen. Ebenso sollen die Eltern im gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung gewinnen sowie Ideen und Anregungen für Sport, Ernährung und Alltagsabläufe erhalten.
Die Kinder und Jugendlichen sollen in der Gruppe Selbstbewusstsein entwickeln und die Erkrankung als einen selbstverständlichen Teil ihres Lebens akzeptieren.
Bei den Diateteens sind auch neue Kinder und Jugendliche im Alter von 2 – 18 Jahren mit deren Eltern willkommnen.
Die Ansprechpartnerin Frau John hat mit der Diabetesberaterin der Kinderklinik des Evangelischen Krankenhauses, Frau Elke Tsanter und dem Mentaltrainer Ilhan Alkaya kompetente Kooperationspartner in Hamm gefunden.
Neben den monatlichen Gruppentreffen sind auch Herbst- und Sommeraktivitäten, Ausflüge und Fahrten geplant.
Kontakt zur Selbsthilfegruppe:
Selbsthilfegruppe Diabeteens Hamm
Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Frau Gudrun John
Dahldille 37
59229 Ahlen/Dolberg
Telefon: (02388) 30 72 57
E-Mail: chronisch-krank@t-online.de
shg-hilfe-zur-selbsthilfe.de
Selbsthilfegruppe für herzkranke Kinder
Gründungstreffen am 29. Januar 2011
In Hamm soll eine neue Selbsthilfegruppe für Eltern mit herzkranken Kindern gegründet werden.
Das Gründungstreffen findet am Samstag, den 29. Januar 2011 um 16.00 Uhr im Evangelischen Krankenhaus Hamm, Konferenzraum in der 7 Etage, Werler Str. 110, statt.
Interessierte Eltern, deren Kind von einer Herzerkrankung betroffen ist, sind zu diesem Treffen herzlich willkommen. Das Treffen ist kostenlos und unverbindlich. Bei dieser ersten Zusammenkunft soll über die Gründung einer Selbsthilfegruppe für Eltern herzkranker Kinder gesprochen werden und ein erstes Kennenlernen stattfinden. Es wird über den Sinn und Zweck einer Selbsthilfegruppe informiert, Informationsmaterial zur Arbeit in Selbsthilfegruppen ausgegeben und einen Einblick in eine bestehende Selbsthilfegruppe zum Thema Herzerkrankungen gegeben.
Unterstützt wird die Gruppengründung durch das Ehepaar Krause von der Selbsthilfegruppe Herzerkrankungen „Gut versorgt“ für Erwachsene in Hamm, Prof. Dr. Pethig vom Evangelischen Krankenhaus Hamm und Frau Dirks von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Hamm.
Alle Eltern mit herzkranken Kindern, die an einem Austausch mit anderen Eltern interessiert sind und sich gegenseitig informieren, unterstützen und helfen möchten, sind herzlich zur dauerhaften, aktiven und gestalterischen Mitarbeit in der Selbsthilfegruppe eingeladen.
Sie haben Interesse? Sie haben Fragen?
Melden Sie sich unter Telefon: (02388) 120 28
Angehörige bei Borderline Hilfe in einer neuen Selbsthilfegruppe
Seit Januar 2010 gibt es eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit einer Borderline-Erkrankung in Hamm.Nun möchten sich auch mitbetroffene Angehörige in einer eigenen Selbsthilfegruppe regelmäßig treffen.
Bei Borderline handelt es sich um eine psychische Erkrankung mit einer Persönlichkeitsstörung. Borderline heißt zu deutsch „Grenzlinie“ und der Betroffene befindet sich tatsächlich häufig an der Grenzlinie im Fühlen, Denken, Handeln. Er leidet unter impulsiver Instabilität, erlebt die Welt oft in Extremen von „Himmelhochjauchzend“ bis „zu Tode betrübt“ und ist deshalb in seinen Verhaltensweisen unkontrolliert. Dieses Verhalten erschwert die sozialen Beziehungen der Betroffenen zur unmittelbaren Umwelt.
Für Angehörige ist das Leben mit Menschen, die an Borderline erkrankt sind, häufig äußerst belastend. Es ist schwierig, das Krankheitsbild zu begreifen und mit dem Betroffenen zu reden, da sie sich häufig verschließen. Eine Mutter schildert ihre Situation so:„Ich fühlte mich hilflos und ohnmächtig und wusste nicht, wie ich mich verhalten sollte. Ich wollte helfen, aber nichts Falsches tun.“ Sie hatte Sorge, den Kontakt zu verlieren und hat immer wieder das Gespräch gesucht. „Seit meine Tochter darüber spricht, ist es für mich besser und einfacher geworden.“
In der Selbsthilfegruppe für Angehörige bei Borderline sollen Informationen zur Art der Erkrankung und zu Behandlungsmethoden (Therapie, Ärzte, Kliniken, stationäre/ambulante Hilfen) gegeben werden. Vor allem aber sollen Erfahrungen im Umgang mit Borderlinern und Hilfen zu Verhaltensweisen gegenüber Borderlinern ausgetauscht werden. Die Selbsthilfegruppe will Unterstützung geben, damit die Beziehung und das Leben mit Borderlinern einfacher werden. Es gibt allerdings keine Patentrezepte.
Die Selbsthilfegruppe ist für Eltern, Partner, Geschwister, Großeltern und engste Freunde von Menschen mit Borderline. Die Gruppe ist ausschließlich für Angehörige und wird nicht fachlich geleitet.
Die Gründungstreffen fanden im Juli 2010 in der Selbsthilfe-Kontaktstelle, Chemnitzer Straße 41, 59067 Hamm statt. Die weiteren regelmäßigen Treffen sind jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 19.00-21.00 Uhr in der Chemnitzer Straße 41, Gruppenräume im Keller.
Informationen bei der Gruppengründerin Ute Müller
Telefon: (02381) 888 17 69 und Selbsthilfe-Kontaktstelle,
Telefon: (02381) 12028 und Mail: selbsthilfe-hamm@paritaet-nrw.org.
Neue Selbsthilfegruppe für Schwerhörige in Hamm
In Deutschland gibt es nach Erhebungen des Deutschen Schwerhörigenbundes 14 Millionen schwerhörige Menschen, wobei Gehörlose ausgenommen sind. Jeden kann Schwerhörigkeit treffen z.B. durch Hörsturz, Medikamente, Infektionen, Krankheit oder Unfall.
Die Welt ist für Hörende gemacht - für den schwerhörigen Mensch hat das je nach Schwer-hörigkeitsgrad unterschiedliche Konsequenzen:
Schwerhörige Menschen möchten in der hörenden Welt mithalten können, was sich leider oft als Trugschluss erweist. Schwerhörigkeit bedeutet gestörte Kommunikation und damit ver-bunden sind immer gestörte mitmenschliche Beziehungen. Je nach Schwerhörigkeitsgrad reichen Hörgeräte oft nicht aus und Zusatztechnik ist erforderlich, wobei der schwerhörige Mensch „ganz normal“ aussieht. Die Behinderung ist weitgehend unsichtbar.
Zum Gründungstreffen der Selbsthilfegruppe für Schwerhörige in Hamm am 21.06.2010
sind 14 schwerhörige Menschen und Angehörige gekommen. Sie berichteten von ihren Schwierigkeiten als hörgeschädigte Menschen, ihren speziellen Problemen im Alltag und in der Partnerschaft.
Die neue Selbsthilfegruppe hat sich vorgenommen, die Lebenssituation von Schwerhörigen in Hamm zu verbessern. Die Mitglieder der Gruppe wollen sich gegenseitig unterstützen und helfen. Betroffene sollen ermutigt werden, auf ihr Defizit aufmerksam zu machen, Bedürfnis-se einzufordern und mit der Behinderung selbstbewusster zu leben. Die Hörschädigung als eine spezielle Art der Behinderung soll nach Möglichkeit aus der Tabuzone herauskommen.
Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig um Hemmschwellen zwischen hörenden und schwerhörigen Menschen abzubauen. Um eine Teilhabe der schwerhörigen Menschen am öffentlichen und kulturellen Leben zu erreichen werden zusätzliche Hörhilfen in öffentlichen Gebäuden gefor-dert.
Die Gruppe trifft sich jeden ersten Montag im Monat um 18.00 Uhr in der FUGE, Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung, Widumstrasse 14, 59065 Hamm (Eingang links), 1.Etage.
Nächster Termin: Montag 5. Juli 18.00 Uhr. Weitere Teilnehmer, Hörgeschädigte und ihre Angehörigen sind herzlich willkommen.
Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Gruppengründerin:
Margot Kohlhas-Erlei, Tel.: 02381/22937, Fax: 02381/161260
Gründung Selbsthilfegruppe Schlafapnoe in Hamm
Schlafapnoe – riskante Atemaussetzer im Schlaf
Schnarchen, das ist nicht nur nervend und peinlich, sondern kann auch zu ernstzunehmenden lebensbedrohenden Schlafstörungen führen. Die Schlafapnoe ist ein krankhafter Atemstillstand, mit dem das Alarmsystem des Körpers auf Sauerstoffmangel und verminderten Herzschlag reagiert. Die langfristigen Folgen dieser Atemaussetzer, die oft mehrmals nachts Sekunden bis Minuten dauern, können unter anderem Herz- und Kreislauferkrankungen, Impotenz, Depressionen und bei Kindern Bettnässen sein. Ohne Behandlung führt die Krankheit häufig zum Tod durch Herzinfarkt, plötzlichem Herztod oder Schlaganfall. Das Thema Schlafapnoe wird häufig verdrängt. Leider ist eine Unterstützung durch den Haus- oder Facharzt nicht immer selbstverständlich.
Deshalb möchte die Selbsthilfegruppe nicht nur über das Krankheitsbild aufklären sondern insbesondere als Gruppe von Betroffenen für Betroffene einen vertrauensvollen Rahmen schaffen, in dem Erfahrungen ausgetauscht und das Gemeinschaftsgefühl gepflegt werden können. Ziel ist es, Wege aus der Isolation aufzuzeigen. Menschen mit einem Schlafapnoe-Syndrom und ihre Angehörigen sollen ermutigt werden, zu handeln und sich fachkundig untersuchen zu lassen. Der nächste Schritt ist oft ein Test im Schlaflabor.
Eine Selbsthilfegruppe hilft, die erforderliche Therapie anzunehmen und durchzuhalten.
Auch bei Alltagsproblemen z. B. im Umgang mit technischen Hilfsmitteln können sich Betroffene und ihre Angehörigen im Gespräch mit ebenfalls Betroffenen sehr helfen und ermutigen.
Zusätzliche Vorträge von Fachärzten aus den Bereichen Schlafmedizin, HNO, Lungen -und Bronchialheilkunde sollen wichtige Einblicke für die Früherkennung
sowie die einzelnen Behandlungsmethoden geben.
Patienten mit Schlafapnoe, Schlafstörungen und starkem Schnarchen sowie Angehörige und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich dieser Selbsthilfegruppe anzuschließen.
Das Gründungstreffen findet am Mittwoch, den 05.05.2010 um 17.00 Uhr in der St. Barbaraklinik, Konferenzraum 1 U-Ebene in Hamm-Heessen statt.
Weitere regelmäßige Gruppentreffen sind für jeden ersten Mittwoch im Monat am gleichen Ort von 17.00 bis 19.00 Uhr vorgesehen.
Weitere Informationen erhalten Sie über die Selbsthilfe-Kontaktstelle Hamm, Tel.02381/12028 oder per E-Mail unter: selbsthilfe-hamm@paritaet-nrw.org
Selbsthilfe statt Selbstaufgabe // Selbsthilfegruppe für Co-abhängige sucht weitere Gruppenteilnehmer/-innen
Co-abhängige machen andere Menschen zum Mittelpunkt ihres Lebens und vergessen sich selbst. Eigene Bedürfnisse, Interessen und Gefühle werden zugunsten anderer vernachlässigt, wenig oder gar nicht mehr wahrgenommen und kaum durchgesetzt.
Sie leben in einer Opferrolle bei Partnern, Kindern, Kollegen, Familienangehörigen und anderen. Es kommt häufig vor, dass Co-abhängige in Beziehung zu süchtigen Menschen geraten, die sie ’’retten’’ wollen. Diese Selbstaufgabe kann sogar zu psychosomatischen Erkrankungen wie Burnout -Syndrom, Adipositas, Migräne, Beziehungssucht, Magersucht und Angstneurosen führen, die dann auch therapeutisch bearbeitet werden müssen.
In der Selbsthilfegruppe bietet sich für Betroffene die Möglichkeit, von den eigenen Problemen zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen, Gefühle zuzulassen und einen Weg der Heilung zu finden. Es entsteht ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit: Die Erkenntnis, meine Probleme haben auch andere Menschen und ich kann sie mit ihnen teilen, übt eine positive Wirkung aus.
Weder Namen einzelner Teilnehmer noch Inhalte der Sitzung werden nach außen getragen, dadurch bildet sich so etwas wie Schutz und Geborgenheit in der Gruppe. Hier kann jeder nur von sich sprechen, das Wort “Ich“ ist in den Sitzungen entscheidend.
Die Gruppe ist für Frauen und Männer. Bis jetzt ist es eine sehr kleine Gruppe, deshalb werden neue Gruppenmitglieder gesucht.
Menschen, die sich als Co–abhängig bezeichnen und die beschriebenen Probleme von sich kennen, sind herzlich eingeladen, sich dieser Selbsthilfegruppe anzuschließen. Die Gruppe trifft sich jeden 1. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Hammer Westen, um ihre Co-abhängigkeit zu erkennen, sie zu bearbeiten und von ihr loszukommen.
Weitere Informationen über die Selbsthilfe-Kontaktstelle Hamm, Telefon 02381/12028 oder per E-Mail unter selbsthilfe-hamm@paritaet-nrw.org.
Borderline Selbsthilfegruppe - Neue Gruppe in Hamm
Borderline - ein Wort mit vielen Mutmaßungen und Irrtümern behaftet – bedarf gerade in der heutigen Zeit viel Aufklärung , denn immer mehr Menschen, überwiegend Frauen, leiden darunter.
Als Borderline (zu Deutsch: Grenzlinie) wird eine psychische Erkrankung (Persönlichkeitsstörung) bezeichnet. Der Betroffene leidet unter impulsiver Instabilität, welche sich besonders dadurch kennzeichnet, dass bestimmte Bereiche des Fühlens, Denkens sowie des Handelns beeinträchtigt sind. Dies ist meist auf dramatische Erlebnisse in der Kindheit, Vergangenheit oder auch eines traumatischen Erlebnisses zurückzuführen. Auch eine genetische Veranlagung kann mitunter ein Grund für die Erkrankung sein. Da Symptome anderer psychischer Erkrankungen wie z.B. Depressionen, Angst- oder Essstörungen oft Hand in Hand mit Borderline gehen, kann eine klare Diagnose oft nur sehr schwer gestellt werden.
Borderliner erleben die Welt mit anderen Augen - entlang der Grenze zwischen Extremen wie Schwarz und Weiß, Hass oder Liebe, Nähe oder Distanz – kein Spielraum für Kompromisse und völlig jenseits jeder Normalität können sie ihre Gefühle, Emotionen oder Gedanken nicht kontrollieren und erleben jeden Tag entweder „himmelhochjauchzend“ oder „zu Tode betrübt“. Wie das Fähnchen auf dem Dach, dass bei jedem Windstoß seine Richtung ändern kann ändert solch ein Mensch sein Verhalten sehr impulsiv und unkontrolliert, was anderen Menschen – den Partner, Freunde und Familie - schnell vor den Kopf stoßen und große Probleme stellen kann. Dabei meint dies der Borderliner aber nicht böse. Seine krankheitsbedingten Grenzen ermöglichen ihm leider oft kein anderes Verhalten. Auch selbstzerstörende Verhaltensweisen sind nicht untypisch.
Durch regelmäßige Therapie (ambulant oder auch stationär) können Borderliner lernen mit der Erkrankung umzugehen, um wieder ein „normaleres“ Leben führen zu können. Unterstützung leisten auch Medikamente.
Nun möchte eine Betroffene mit der Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle eine Selbsthilfegruppe gründen, die sich einmal wöchentlich zu einem gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch trifft. Herzlich eingeladen sind Menschen mit einer Borderline-Störung, die an einer regelmäßigen Gruppenteilnahme interessiert sind.
Das erste Treffen findet am 15.01.2010 von 19 – 21 Uhr in der Selbsthilfe-Kontaktstelle (ASB-Gelände), Chemnitzer Straße 41, in Hamm statt.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle unter der Telefonnummer: 02381/12028 oder per E-Mail unter selbsthilfe-hamm@paritaet-nrw.org. Anfragen werden vertraulich behandelt.