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Eine Frau mit rotbraunen Haaren setzt sich einen Mund-Nase-Schutz auf

Maskenpflicht gilt auch für Selbsthilfegruppen!

In Nordrhein-Westfalen ist es Selbsthilfegruppen laut aktueller Coronaschutzverordnung (mit Gültigkeit bis 30.11.2020) erlaubt, sich zu treffen. Unklarheit gab es, ob bei den Treffen eine Maskenpflicht besteht. Der Paritätische NRW hat daher beim zuständigen Ministerium für Gesundheit und Soziales (MAGS) nachgefragt.

NRW-Ministerium äußert sich zu Maske, Mindestabstand und Rückverfolgung

Das Ministerium teillt nun mit, dass die „Angebote der Selbsthilfe“ den „weiteren außerschulischen Bildungsangeboten“ (§ 7 Coronaschutzverordnung) gleichzusetzen sind. Entsprechend gelten die Regelungen nach §§ 2 bis 4a.

Konkret heißt das: Es „besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstands bei Bildungsveranstaltungen nach § 7, die in Gebäuden und geschlossenen Räumen stattfinden“ (MAGS). Zudem ist die „besondere Rückverfolgbarkeit sicherzustellen (…) wenn zulässigerweise der Mindestabstand zwischen den Sitzplätzen nicht eingehalten werden kann“. In diesem Fall muss zusätzlich zur Erhebung der Daten ein Sitzplan erstellt und für vier Wochen aufbewahrt werden.


Neuigkeit veröffentlicht am 16.11.2020

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