Was ist Selbsthilfe?

Bild einer gemeinsamen Aktivität einer Selbsthilfe-Gruppe
Foto: Ludolf Dahmen

Bei der Selbsthilfe schließen sich Menschen zusammen, die das gleiche Anliegen oder Problem haben (z. B. eine Erkrankung) bzw. sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden (z. B. alleinerziehend sind). Das zentrale Merkmal der „gemeinschaftlichen Selbsthilfe“ ist folglich die gemeinsame, ähnlich erlebte Betroffenheit. Diese Form der Selbsthilfe wird außerhalb der alltäglichen Beziehungen gelebt bzw. erlebt, also außerhalb der Familie, der Nachbarschaft und dem Freundeskreis. Die gegenseitige Unterstützung findet in (Selbsthilfe-)Gruppen statt mit dem Ziel, sich untereinander helfen und austauschen zu können.

Das Motto der Selbsthilfe ist „Gemeinsam sind wir stärker“. Es geht darum, persönliche Möglichkeiten zu erweitern, um die eigene Lebenssituation besser bewältigen zu können. Vielfach führt diese Form der „Selbstsorge“ dazu, dass dadurch auch anderen Menschen geholfen wird. „Gemeinschaftliche Selbsthilfe“ bedeutet, für sich und damit auch für andere zu sorgen.

Weitere Informationen zur Selbsthilfe allgemein finden Sie auf der Internetseite der NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfe-Gruppen):

Homepage NAKOS