Vielfalt ohne Alternative

Die Ergebnisse, Erfahrungen und Empfehlungen aus dem Projekt "Migration und Selbsthilfeaktivierung" werden in einer neuen Broschüre zur interkulturellen Öffnung von Selbsthilfe dargestellt.

Titelbild Broschüre Aufmachen Selbsthilfe kann interkulturell

Integration ist möglich in der Selbsthilfe. Doch Menschen begegnen sich nicht automatisch. Das Überwinden von Unterschieden, von Bildungs-, Schicht- und Quartiersgrenzen ist dabei von entscheidender Bedeutung. Haupt- und ehrenamtliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Selbsthilfe übernehmen hier wichtige Rollen: Sie sind Kontaktbörse, Schwarzes Brett oder Türöffner und sorgen dafür, dass Menschen, die sich gegenseitig viel Unterstützung bieten können, die Chance bekommen, auch zusammenzufinden. "Denn Krankheiten haben keinen Migrationshintergrund. Menschen - ganz gleich wo sie herkommen oder hinwollen - erleben vieles ähnlich, wenn sie schwere Zeiten, Notlagen oder chronische Erkrankungen bewältigen müssen", so Katharina Benner, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Projekte (GSP) des Paritätischen NRW, die gemeinsam mit verschiedenen Partnern von 2015 bis 2017 in dem Projekt "Migration und Selbsthilfeaktivierung" erprobt hat, wie interkulturelle Begegnungen gelingen können.

Die Ergebnisse, Empfehlungen, Planungs- und Übersetzungshilfen können Sie in dem Leitfaden "Aufmachen - Selbsthilfe kann interkulturell" nachlesen. Zum kostenlosen Download der Broschüre geht es hier:
Broschüre "Aufmachen - Selbsthilfe kann interkulturell" (PDF-Datei)

Finanzielle Unterstützung verschiedener Projektpartner
Das Projekt „Migration und Selbsthilfeaktivierung“ wurde vom MGEPA (Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW), von der AOK NordWest und der AOK Rheinland/Hamburg sowie vom Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW gefördert. Projektträger ist die GSP (Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Projekte mbH) des Paritätischen NRW. Weitere Projektpartner und Akteure sind die KOSKON (Koordination für die Selbsthilfe-Unterstützung NRW), die Gesundheitsselbsthilfe NRW des Paritätischen NRW, Migrantenorganisationen und der Arbeitskreis „Interkulturelle Öffnung der Selbsthilfe-Kontaktstellen“.