Autorenlesungen im Mai

Poetry Slammer Tobi Katze, Fußball-Profi Thorsten Albustin und der Journalist Dominik Schottner lesen in der Aktionswoche Selbsthilfe aus ihren Büchern. Sie handeln von Depressionen, Alkohol und Angst.

Buchcover "Morgen ist leider auch noch ein Tag" und "Dunkelblau"

Diagnose: Depression. Behandlung: mit Humor.
Den Auftakt macht Tobi Katze am 18. Mai im SOS Bildungszentrum Detmold. In „Morgen ist leider auch noch ein Tag“ erzählt er unterhaltsam und selbstironisch Geschichten über das Leben mit der psychischen Erkrankung Depression, die er mit 4 Millionen Menschen in Deutschland teilt. Dabei darf gern auch herzhaft gelacht werden.

Alkohol: Schmiermittel unserer Gesellschaft (?)
Ein bewegendes Dokument über die zerstörerische Droge Alkohol – und die Kraft, die man braucht, um gegen sie zu bestehen, ist das Buch „Dunkelblau“ von Dominik Schottner. Erschütternd offen erzählt der Journalist darin die Geschichte seines alkoholkranken Vaters und sein eigenes Erwachsenwerden im Schatten der Sucht. Zu erleben ist Schottner am 22. Mai in der Stadtbibliothek Neuss. Eine weitere Lesung zum Thema Alkohol veranstaltet der Kreuzbund Münster am 20. Mai im Pfarrheim St. Pantaleon. Burkhard Thom liest aus seinem Buch „Alkohol – die Gefahr lauert überall“. Thom selbst hat nach langjähriger Alkoholsucht den Sprung in ein abstinentes Leben geschafft.

Die Angst besiegen
Gleich zweimal ist der ehemalige Bundesliga-Torwart Thorsten Albustin  mit seinem Buch „Leben zwischen Fußball und Wahnsinn" während der Aktionswoche Selbsthilfe zu erleben. Albustin erkrankte am Ende seiner aktiven Karriere an einer Angststörung. Nach einem langen Kampf ist er mittlerweile wieder genesen. Aus seinem Buch liest der ehemalige Profi-Fußballer am 20. Mai im Blockhaus an der St. Hedwig-Kapelle in Hünxe und am 23. Mai im Paritätischen Zentrum in Mönchengladbach.

Lust auf Mehr? Alle Veranstaltungen in der Aktionswoche Selbsthilfe (18. bis 26. Mai) finden Sie hier.