Herford (Kreis)


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Herford (Kreis)

Kontakt

NAME Selbsthilfe-Büro Herford
STANDORT Herford
EINZUGSGEBIET Kreis Herford
BEMERKUNG Sprechzeiten:
montags-freitags: 8.00 -12.00 Uhr (Marion Fromme/Kreis Herford)
mittwochs: 12.00 - 15.00 Uhr (Iris Busse/PARITÄT)
TELEFON (0 52 21) 13 21-24
E-Mail selbsthilfe-herford@paritaet-nrw.org
E-Mail 2 selbsthilfebuero@kreis-herford.de
WWW www.selbsthilfe-herford.de
WWW 2 www.selbsthilfebuero.kreis-herford.de
FAX (0 52 21) 13 17 21-16
ADRESSE Amtshausstr. 2, 32051 Herford


Das Selbsthilfe-Büro Herford

Iris Busse (Der Paritätische) und Marion Fromme (Kreis Herford)

Um den Selbsthilfegedanken im Kreis Herford auch weiterhin zu stärken und die Arbeit der Selbsthilfegruppen zu fördern, zu unterstützen und auszubauen, hat sich ein Selbsthilfe-Büro mit erweiterten Sprechzeiten und Angeboten in den Räumen des Gesundheitsamtes des Kreises Herford entwickelt.

In 2008 wurde zwischen der PariSozial Minden-Lübbecke gem. GmbH und dem Kreis Herford eine Kooperation in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe im Kreis Herford e. V. vereinbart. Dadurch gibt es ein zusätzliches Beratungsangebot der PariSozial Minden-Lübbecke mit vier weiteren Stunden pro Woche im Selbsthilfe-Büro Herford. Diese finden als Sprechzeit mittwochs von 12.00 bis 15.00 Uhr in den Räumen des Gesundheitsamtes (Raum 124) der Kreisverwaltung an. In dieser Zeit ist dann Dipl. Sozialpädagogin Iris Busse Ansprechpartnerin im Herforder Selbsthilfe-Büro, die zudem in der Selbsthilfe-Kontaktstelle Minden-Lübbecke tätig ist, an welche dieses zusätzliche Serviceangebot organisatorisch wie fachlich auch angebunden ist.

Das Selbsthilfe-Büro Herford bietet interessierten Bürger/-innen und Institutionen der gesundheitlichen und sozialen Versorgung Beratung zum Thema Selbsthilfe an, vermittelt an Selbsthilfegruppen sowie Beratungsstellen und unterstützt bzw. berät bei der Gründung neuer Gruppen. Zudem wird eine engere Vernetzung mit den Selbsthilfegruppen im benachbarten Kreis Minden-Lübbecke angestrebt, damit auch im Selbsthilfebereich Synergieeffekte für all die unterschiedlichen Gruppen in beiden Kreisen genutzt werden können (z. B. Erfahrungsaustausch untereinander, gemeinsame Veranstaltungen, Verweise auf andere thematisch-ähnliche Gruppen etc.).

Weiterhin möchte das Selbsthilfe-Büro den Gruppen bei der Öffentlichkeitsarbeit (Pressearbeit, Flyer-Entwicklung, Referentensuche etc.) sowie der Raumsuche z. B. bei Neugründungen behilflich sein. Ein zusätzliches Angebot besteht in der Beratung der gesundheitlich orientierten Selbsthilfegruppen bezüglich der Inanspruchnahme von Fördermitteln der Krankenkassen nach SGB V §20c.
Kreisübergreifende Fortbildungsangebote sowie Informationsveranstaltungen zu speziellen Thematiken runden das Angebot ab.

Das Herforder Büros finden Sie in der Amtshausstr. 2 (Raum 124) in Herford. Kontaktdaten [hier].

Download des Image-Flyers [hier].


Neue Selbsthilfe-Info-Tafel
im Lukas-Krankenhaus

Zoom (118KB)

Dr. Ulrich Huser, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, stellv. Ärztlicher Direktor; Renate Letsch, Pflegedirektorin; Iris Busse, Selbsthilfe-Kontaktstelle PariSozial Minden-Lübbecke und Selbsthilfe-Büro Herford; Doris Bornitz, Selbsthilfebeauftragte im Lukas- Krankenhaus


Das Projekt „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus NRW“ im Lukas-Krankenhaus Bünde

Krankenhaus und Selbsthilfe Hand in Hand

Iris Busse - Selbsthilfe-Büro Herford , Frau Letsch - Pflegedirektorin Lukas-Krankenhaus, Frau Bornitz, - SH-Beauftragte Lukas-KH, Thomas Volkening - PariSozial Minden-Lübbecke, Herr Redeker - Vorst.vors. Lukas-Krankenhaus

Vor dem Hintergrund der Einbindung von Selbsthilfe in die professionelle Versorgung der Patienten im Krankenhaus entstehen in der Versorgungskette neue Rollen und Partnerschaften, die den Patienten zugute kommen sollen.

Dieser Ansatz ist für alle gut: Das Lukas-Krankenhaus Bünde informiert seine Patienten, ob und welche Selbsthilfegruppen für sie in Frage kommen; die Selbsthilfegruppen wiederum profitieren vom Wissen der Ärzte, können Räumlichkeiten nutzen und sich präsentieren.
Das Lukas-Krankenhaus befindet sich auf dem Weg zum „Selbsthilfefreundlichen Krankenhaus“ – und arbeitet mit Hochdruck daran, die qualitätsorientierte Zusammenarbeit mit den Gruppen vor Ort zu verstärken. Unterstützt wird die Kooperation vom Projekt „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus NRW“ des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Zusammenarbeit mit dem Valeo-Klinikverbund.

Die Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen vor Ort hat eine große Bedeutung: „Die Selbsthilfe hat bei der Behandlung, Begleitung und Genesung der Patienten eine wichtige Funktion“, schildert Herr Wolfgang Rediker, Vorstandsvorsitzender des Lukas-Krankenhauses. Konkret heißt das, dass die Patienten während ihres Aufenthaltes im Krankenhaus auf die Arbeit der Selbsthilfegruppen vor Ort aufmerksam gemacht werden. Dies geschieht im direkten Gespräch, mit Informationsmaterial sowie durch die Präsenz der Gruppen im Haus. Das Lukas-Krankenhaus stellt den Gruppen u. a. Räumlichkeiten bereit. Ärzte und Mitarbeiter des Krankenhauses unterstützen die Selbsthilfegruppen darüber hinaus aktiv in ihrer Öffentlichkeitsarbeit – etwa durch Vorträge oder die Mithilfe bei Informationsveranstaltungen.

Organisatorisch hat die Zusammenarbeit einen festen Rahmen: Ein regelmäßiger Qualitätszirkel – unter Moderation des Selbsthilfe-Büros Herford (Iris Busse) - arbeitet im Lukas-Krankenhaus an der konkreten Umsetzung der Qualitätskriterien, die ein „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ kennzeichnen. Hier sitzen Vertreter des Krankenhauses und der Selbsthilfegruppen an einem Tisch, um die weitere Zusammenarbeit abzustimmen. Mit Doris Bornitz, QM-Beauftragte, und Carmen Stille, Sozialdienst, hat das Krankenhaus Personen benannt, die sowohl für die Selbsthilfegruppen, das Selbsthilfe-Büro im Kreis Herford als auch für die Mitarbeiter des Krankenhauses als zentrale Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Die Kooperationspartner – das Lukas-Krankenhaus Bünde und die PariSozial Minden-Lübbecke gem. GmbH - gehen davon aus, dass von einer systematischen Zusammenarbeit zwischen Fachabteilungen / Krankenhäusern und Selbsthilfe alle Seiten profitieren – das Krankenhaus, die Selbsthilfe, Patienten und Angehörige.

Seit Februar 2008 haben interessierte Kliniken und Selbsthilfegruppen in NRW die Möglichkeit, Erfahrungen aus dem im Jahr 2006 abgeschlossenen Hamburger Modellprojekt „Qualitätssiegel Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ zu nutzen. Die Valeo-Krankenhäuser, u .a. das Lukas-Krankenhaus nehmen das Angebot, das vom BKK-Bundesverband finanziert wird, gerne wahr: Vor kurzem unterzeichneten Dr. Dietmar Herberhold, Stiftungsvorstand des Evangelischen Krankenhauses Unna, und Valeo-Geschäftsführer Jochen Brink den Rahmen-Kooperationsvertrag der Valeo-Krankenhäuser mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband als Projektträger und dem Landesverband der BKK. Auch von Karsten Gebhardt als Valeo–Aufsichtsrat-vorsitzendem und KGNW-Präsidenten wird die große strategische Bedeutung im Sinne eines „Branding“ vor dem Hintergrund des diakonischen Profils betont.

Bis das Lukas-Krankenhaus zum „Selbsthilfefreundlichen Krankenhaus“ ernannt wird, ist es nicht mehr weit: „Wir arbeiten mit viel Energie daran, die einzelnen Qualitätskriterien zu erfüllen“, berichten Wolfgang Rediker, Doris Bornitz, Carmen Stille und Iris Busse.

Selbsthilfeförderung der Krankenkassen | Antragsformulare 2012
- alle Infos und Anträge finden Sie auf der Internetseite der Krankenkassen in NRW [Link]
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