Neue Gruppen - Gruppenteilnehmer gesucht


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Neue Gruppen - Gruppenteilnehmer gesucht

Neue Selbsthilfegruppe für Schwerhörige in Hamm

In Deutschland gibt es nach Erhebungen des Deutschen Schwerhörigenbundes 14 Millionen schwerhörige Menschen, wobei Gehörlose ausgenommen sind. Jeden kann Schwerhörigkeit treffen z.B. durch Hörsturz, Medikamente, Infektionen, Krankheit oder Unfall.

Die Welt ist für Hörende gemacht - für den schwerhörigen Mensch hat das je nach Schwer-hörigkeitsgrad unterschiedliche Konsequenzen:

  • Missverständnisse sind häufig vorprogrammiert
  • Gesprächen kann oft nicht mehr entspannt gefolgt werden
  • Störgeräusche im Umfeld und/oder Hintergrund erschweren das Zuhören
  • Der sog. „Hörstress“ führt häufig zu Erschöpfungszuständen
  • Betroffene ziehen sich oft immer mehr zurück
  • Vereinsamung und psychische Erkrankungen können die Folge sein

Schwerhörige Menschen möchten in der hörenden Welt mithalten können, was sich leider oft als Trugschluss erweist. Schwerhörigkeit bedeutet gestörte Kommunikation und damit ver-bunden sind immer gestörte mitmenschliche Beziehungen. Je nach Schwerhörigkeitsgrad reichen Hörgeräte oft nicht aus und Zusatztechnik ist erforderlich, wobei der schwerhörige Mensch „ganz normal“ aussieht. Die Behinderung ist weitgehend unsichtbar.

Zum Gründungstreffen der Selbsthilfegruppe für Schwerhörige in Hamm am 21.06.2010
sind 14 schwerhörige Menschen und Angehörige gekommen. Sie berichteten von ihren Schwierigkeiten als hörgeschädigte Menschen, ihren speziellen Problemen im Alltag und in der Partnerschaft.

Die neue Selbsthilfegruppe hat sich vorgenommen, die Lebenssituation von Schwerhörigen in Hamm zu verbessern. Die Mitglieder der Gruppe wollen sich gegenseitig unterstützen und helfen. Betroffene sollen ermutigt werden, auf ihr Defizit aufmerksam zu machen, Bedürfnis-se einzufordern und mit der Behinderung selbstbewusster zu leben. Die Hörschädigung als eine spezielle Art der Behinderung soll nach Möglichkeit aus der Tabuzone herauskommen.

Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig um Hemmschwellen zwischen hörenden und schwerhörigen Menschen abzubauen. Um eine Teilhabe der schwerhörigen Menschen am öffentlichen und kulturellen Leben zu erreichen werden zusätzliche Hörhilfen in öffentlichen Gebäuden gefor-dert.

Die Gruppe trifft sich jeden ersten Montag im Monat um 18.00 Uhr in der FUGE, Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung, Widumstrasse 14, 59065 Hamm (Eingang links), 1.Etage.

Nächster Termin: Montag 5. Juli 18.00 Uhr. Weitere Teilnehmer, Hörgeschädigte und ihre Angehörigen sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Gruppengründerin:
Margot Kohlhas-Erlei, Tel.: 02381/22937, Fax: 02381/161260


Gründung Selbsthilfegruppe Schlafapnoe in Hamm

Schlafapnoe – riskante Atemaussetzer im Schlaf

Schnarchen, das ist nicht nur nervend und peinlich, sondern kann auch zu ernstzunehmenden lebensbedrohenden Schlafstörungen führen. Die Schlafapnoe ist ein krankhafter Atemstillstand, mit dem das Alarmsystem des Körpers auf Sauerstoffmangel und verminderten Herzschlag reagiert. Die langfristigen Folgen dieser Atemaussetzer, die oft mehrmals nachts Sekunden bis Minuten dauern, können unter anderem Herz- und Kreislauferkrankungen, Impotenz, Depressionen und bei Kindern Bettnässen sein. Ohne Behandlung führt die Krankheit häufig zum Tod durch Herzinfarkt, plötzlichem Herztod oder Schlaganfall. Das Thema Schlafapnoe wird häufig verdrängt. Leider ist eine Unterstützung durch den Haus- oder Facharzt nicht immer selbstverständlich.

Deshalb möchte die Selbsthilfegruppe nicht nur über das Krankheitsbild aufklären sondern insbesondere als Gruppe von Betroffenen für Betroffene einen vertrauensvollen Rahmen schaffen, in dem Erfahrungen ausgetauscht und das Gemeinschaftsgefühl gepflegt werden können. Ziel ist es, Wege aus der Isolation aufzuzeigen. Menschen mit einem Schlafapnoe-Syndrom und ihre Angehörigen sollen ermutigt werden, zu handeln und sich fachkundig untersuchen zu lassen. Der nächste Schritt ist oft ein Test im Schlaflabor.
Eine Selbsthilfegruppe hilft, die erforderliche Therapie anzunehmen und durchzuhalten.
Auch bei Alltagsproblemen z. B. im Umgang mit technischen Hilfsmitteln können sich Betroffene und ihre Angehörigen im Gespräch mit ebenfalls Betroffenen sehr helfen und ermutigen.
Zusätzliche Vorträge von Fachärzten aus den Bereichen Schlafmedizin, HNO, Lungen -und Bronchialheilkunde sollen wichtige Einblicke für die Früherkennung
sowie die einzelnen Behandlungsmethoden geben.

Patienten mit Schlafapnoe, Schlafstörungen und starkem Schnarchen sowie Angehörige und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich dieser Selbsthilfegruppe anzuschließen.
Das Gründungstreffen findet am Mittwoch, den 05.05.2010 um 17.00 Uhr in der St. Barbaraklinik, Konferenzraum 1 U-Ebene in Hamm-Heessen statt.
Weitere regelmäßige Gruppentreffen sind für jeden ersten Mittwoch im Monat am gleichen Ort von 17.00 bis 19.00 Uhr vorgesehen.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Selbsthilfe-Kontaktstelle Hamm, Tel.02381/12028 oder per E-Mail unter: selbsthilfe-hamm@paritaet-nrw.org


Selbsthilfe statt Selbstaufgabe // Selbsthilfegruppe für Co-abhängige sucht weitere Gruppenteilnehmer/-innen

Co-abhängige machen andere Menschen zum Mittelpunkt ihres Lebens und vergessen sich selbst. Eigene Bedürfnisse, Interessen und Gefühle werden zugunsten anderer vernachlässigt, wenig oder gar nicht mehr wahrgenommen und kaum durchgesetzt.

Sie leben in einer Opferrolle bei Partnern, Kindern, Kollegen, Familienangehörigen und anderen. Es kommt häufig vor, dass Co-abhängige in Beziehung zu süchtigen Menschen geraten, die sie ’’retten’’ wollen. Diese Selbstaufgabe kann sogar zu psychosomatischen Erkrankungen wie Burnout -Syndrom, Adipositas, Migräne, Beziehungssucht, Magersucht und Angstneurosen führen, die dann auch therapeutisch bearbeitet werden müssen.

In der Selbsthilfegruppe bietet sich für Betroffene die Möglichkeit, von den eigenen Problemen zu sprechen, Erfahrungen auszutauschen, Gefühle zuzulassen und einen Weg der Heilung zu finden. Es entsteht ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit: Die Erkenntnis, meine Probleme haben auch andere Menschen und ich kann sie mit ihnen teilen, übt eine positive Wirkung aus.

Weder Namen einzelner Teilnehmer noch Inhalte der Sitzung werden nach außen getragen, dadurch bildet sich so etwas wie Schutz und Geborgenheit in der Gruppe. Hier kann jeder nur von sich sprechen, das Wort “Ich“ ist in den Sitzungen entscheidend.

Die Gruppe ist für Frauen und Männer. Bis jetzt ist es eine sehr kleine Gruppe, deshalb werden neue Gruppenmitglieder gesucht.

Menschen, die sich als Co–abhängig bezeichnen und die beschriebenen Probleme von sich kennen, sind herzlich eingeladen, sich dieser Selbsthilfegruppe anzuschließen. Die Gruppe trifft sich jeden 1. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr im Hammer Westen, um ihre Co-abhängigkeit zu erkennen, sie zu bearbeiten und von ihr loszukommen.

Weitere Informationen über die Selbsthilfe-Kontaktstelle Hamm, Telefon 02381/12028 oder per E-Mail unter selbsthilfe-hamm@paritaet-nrw.org.


Borderline Selbsthilfegruppe - Neue Gruppe in Hamm

Borderline - ein Wort mit vielen Mutmaßungen und Irrtümern behaftet – bedarf gerade in der heutigen Zeit viel Aufklärung , denn immer mehr Menschen, überwiegend Frauen, leiden darunter.

Als Borderline (zu Deutsch: Grenzlinie) wird eine psychische Erkrankung (Persönlichkeitsstörung) bezeichnet. Der Betroffene leidet unter impulsiver Instabilität, welche sich besonders dadurch kennzeichnet, dass bestimmte Bereiche des Fühlens, Denkens sowie des Handelns beeinträchtigt sind. Dies ist meist auf dramatische Erlebnisse in der Kindheit, Vergangenheit oder auch eines traumatischen Erlebnisses zurückzuführen. Auch eine genetische Veranlagung kann mitunter ein Grund für die Erkrankung sein. Da Symptome anderer psychischer Erkrankungen wie z.B. Depressionen, Angst- oder Essstörungen oft Hand in Hand mit Borderline gehen, kann eine klare Diagnose oft nur sehr schwer gestellt werden.

Borderliner erleben die Welt mit anderen Augen - entlang der Grenze zwischen Extremen wie Schwarz und Weiß, Hass oder Liebe, Nähe oder Distanz – kein Spielraum für Kompromisse und völlig jenseits jeder Normalität können sie ihre Gefühle, Emotionen oder Gedanken nicht kontrollieren und erleben jeden Tag entweder „himmelhochjauchzend“ oder „zu Tode betrübt“. Wie das Fähnchen auf dem Dach, dass bei jedem Windstoß seine Richtung ändern kann ändert solch ein Mensch sein Verhalten sehr impulsiv und unkontrolliert, was anderen Menschen – den Partner, Freunde und Familie - schnell vor den Kopf stoßen und große Probleme stellen kann. Dabei meint dies der Borderliner aber nicht böse. Seine krankheitsbedingten Grenzen ermöglichen ihm leider oft kein anderes Verhalten. Auch selbstzerstörende Verhaltensweisen sind nicht untypisch.
Durch regelmäßige Therapie (ambulant oder auch stationär) können Borderliner lernen mit der Erkrankung umzugehen, um wieder ein „normaleres“ Leben führen zu können. Unterstützung leisten auch Medikamente.

Nun möchte eine Betroffene mit der Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle eine Selbsthilfegruppe gründen, die sich einmal wöchentlich zu einem gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch trifft. Herzlich eingeladen sind Menschen mit einer Borderline-Störung, die an einer regelmäßigen Gruppenteilnahme interessiert sind.

Das erste Treffen findet am 15.01.2010 von 19 – 21 Uhr in der Selbsthilfe-Kontaktstelle (ASB-Gelände), Chemnitzer Straße 41, in Hamm statt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle unter der Telefonnummer: 02381/12028 oder per E-Mail unter selbsthilfe-hamm@paritaet-nrw.org. Anfragen werden vertraulich behandelt.

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