Düren (Kreis)


FINDEN . . .
AKTUELLES SELBSTHILFE A-Z INFOS
Düren (Kreis)

Kontakt

NAME Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Düren
STANDORT Düren
EINZUGSGEBIET Düren (Kreis)
BEMERKUNG Mo bis Fr 9.00 - 12.00 Uhr
Di 14.00 - 18.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Sprechstunde in Jülich
jeden Mittwoch 8.30 - 12.30 Uhr
im neuen Rathaus Jülich
Eingang Kartäuserstr. 2, 52428 Jülich
Erdgeschoss, Zimmer 54
Tel. 0 24 61 - 6 32 37
TELEFON 0 24 21 - 489 211
E-Mail selbsthilfe-dueren@paritaet-nrw.org
WWW www.selbsthilfe-dueren.de
FAX 0 24 21 - 489 212
ADRESSE Paradiesbenden 24, 52349 Düren


Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Düren

Ausstellung „Selbsthilfe macht Selbst bewusst“ in Düren - Selbsthilfe in Düren  -  Selbsthilfegruppen im Kreis Düren  -  Gruppengründungen und Unterstützung der Gruppen  -  Patientenbeteiligung  -   Dem Kunden entgegen kommen  -  Selbsthilfebüro Euskirchen


Empfehlungen für Selbsthilfegruppen [mehr im Flyer]
Was Sie über Selbsthilfegruppen wissen sollten [mehr im Flyer]


Ausstellung „Selbsthilfe macht Selbst bewusst“ in Düren

Zoom (40KB)

Vom 02. – 10. Oktober 2009 war die Ausstellung „Selbsthilfe macht Selbst bewusst“ im Bürgerbüro der Stadt Düren zu sehen. Die Kreisgruppe des Paritätischen in Düren und die Selbsthilfe- Kontaktstelle als Initiatoren trugen mit diesem Projekt zur Öffentlichkeitsarbeit der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements bei. Bei einer feierlichen Eröffnung am Montag den 05. Oktober würdigte Herr Lothar Schubert, Vorstandsmitglied des Paritätischen, die professionelle Selbsthilfeunter-stützung durch den Paritätischen im Kreis Düren. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle feierte in diesem Jahr 10 jähriges Jubiläum. Er hob ebenso die wichtige Funktion der Selbst-hilfegruppen, nicht nur für die Stärkung ihrer Mitglieder, sondern auch als Ansprech-partner für die Einbringung von Betroffenen- und Patienteninteressen in die kommunalen Gremien hervor. Seit Langem sind Selbsthilfegruppen und Behindertenverbände in die Arbeit der Gesundheitskonferenzen, Pflegekonferenzen und Behindertenbeiräte im Kreis Düren mit einbezogen.
Für die finanzielle Förderung der Selbsthilfe-Kontaktstelle richtete Herr Schubert seinen Dank an den Kreis und die Stadt Düren. Zusammen mit der Förderung der Krankenkassenverbände und Eigenmitteln des Paritätischen können hier die wichtigen Aufgaben der Beratung und Vermittlung von Selbsthilfe-Interessierten und die Unterstützung der Selbsthilfegruppen zu Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Vernetzung, Kooperation mit Professionellen oder Gruppendynamik wahr genommen werden. Gleichzeitig äußerte er aber auch den Wunsch nach einer Anhebung und Anpassung der Förderbeiträge an die jährliche Teuerungsrate nach vielen Jahren. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Düren, Herr Rainer Guthausen, ging in seiner Eröffnungsrede sogleich auf dieses Ansinnen ein. Er würdigte die Arbeit der Selbsthilfe als Bereicherung für die Region, zerstreute aber mit dem Hinweis auf die finanzielle Situation der Stadt alle Hoffnung auf zusätzliche Förderung.
Im Anschluss hatten die zahlreich erschienenen SelbsthilfegruppensprecherInnen und VertreterInnen von Mitgliedsorganisationen die Gelegenheit, die Ausstellung in Augenschein zu nehmen, das von den Gruppen bereitgestellte Informationsmaterial zu sichten und in Austausch mit anderen Akteuren zu kommen.
Die ausführliche Berichterstattung der regionalen Zeitungen und der gut frequentierte Ort des Bürgerbüros machten es möglich, dass viele Menschen auf die wohltuende Wirkung der Gespräche in Selbsthilfegruppen aufmerksam wurden. Man konnte beobachten, wie die BesucherInnen des Bürgerbüros an einer Ausstellungswand inne hielten, dann eine Runde um die gesamte Ausstellung machten und sich zum Schluss einiges an Informationsmaterial aussuchten.
Ob sich nun der Zulauf an neuen Mitgliedern in den Gruppen erhöht hat, gilt es in den nächsten Wochen festzustellen. Ein ganz herzlicher Dank geht in jedem Fall an die KOSKON, die viel Unterstützung zu diesem Projekt gegeben hat und die Borkener Werkstatt für Werbung, die für den Transport und den reibungslosen Auf- und Abbau der Wanderausstellung sorgte.

Selbsthilfe in Düren

Selbsthilfe wurde beim Paritätischen in Düren schon immer groß geschrieben! Nachdem schon über 15 Jahre lang Selbsthilfeunterstützung zunächst auf ehrenamtlicher Basis, dann mit einer geringfügig beschäftigten Fachkraft angeboten wurde, konnte im Jahr 2002 eine von den Krankenkassen anerkannte Kontaktstelle eröffnet werden.
Die heutigen Mitarbeiterinnen Frau Hannelore Viehöver-Braun, Frau Kirstin Fuß-Wölbert und Frau Petra Kallen sind seit diesem Zeitpunkt mit Engagement für Selbsthilfeinteressierte, Gruppen und professionelle Kräfte des Sozial- und Gesundheitssystems im Einsatz.

Selbsthilfegruppen im Kreis Düren

Der Kreis Düren bietet z. Zt. ca. 120 Gruppen Beratung und Hilfe von Betroffenen für Betroffene. Die Themen und die jeweiligen AnsprechpartnerInnen für die Gruppen können in der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Düren erfragt werden.
Die Selbsthilfelandschaft im Kreis Düren ist immer in Bewegung - es gründen sich neue Gruppen, Zeit und Ort der Gruppentreffen ändern sich, es gibt eine/n neue/n Gruppensprecher/in oder länger bestehende Gruppen gehen nach intensivem Austausch wieder auseinander. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle hält diese Daten immer auf dem neuesten Stand und gibt in regelmäßigen Abständen einen Selbsthilfeführer heraus.

Gruppengründungen und Unterstützung der Gruppen

Gruppengründungen werden von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Düren fachlich begleitet und unterstützt, so dass es für eine/n Interessenten/in kein großes Problem ist, eine Gruppe ins Leben zu rufen.
Zweimal im Jahr werden Treffen für die SelbsthilfegruppensprecherInnen organisiert, die auch hier den Austausch und die gegenseitige Unterstützung fördern. Zusätzlich können in diesem Rahmen Informationen weiter gegeben und kleine Fortbildungen angeboten werden.

Patientenbeteiligung

Ein für die Selbsthilfe wichtiges Anliegen ist im Kreis Düren schon lange verwirklicht: die Patientenbeteiligung. Vertreter/-innen der Selbsthilfegruppen und Mitarbeiterinnen der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Düren sind Mitglieder in der Kreisgesundheitskonferenz und der Kreispflegekonferenz und bringen dort die Sicht der Betroffenen in die Beratung, Planung und Prävention ein.
Eine weitere Form der Patientenbeteiligung ist mit der Verabschiedung der § 140f SGB V im Jahre 2004 auf Bundes- und Landesebene eingerichtet worden. PatientenvertreterInnen können im gemeinsamen Bundesausschuss und bei den Zulassungsausschüssen für Ärzte in den Bereichen der Ermächtigung von Klinikärzten und bei Sonderbedarfszulassungen mitwirken. Im Zulassungsausschuss Köln/Aachen haben Frau Kirstin Fuß-Wölbert aus der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Düren, Herr Uwe Stommel von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft NRW und Herr Werner Heringhaus ein Mitberatungsrecht.

Dem Kunden entgegen kommen

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Düren bietet Gruppen und Interessierten im Nordkreis wöchentlich eine Sprechstunde in Jülich an. Jeden Mittwoch von 8.30-12.30 Uhr steht Frau Hannelore Viehöver-Braun im Neuen Rathaus Jülich, Kartäuserstraße 2, Erdgeschoss, Zimmer 54 für ein persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung und unterstützt die Selbsthilfegruppen im Nordkreis.

Selbsthilfebüro Euskirchen

Als eine Zweigstelle der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Düren wurde im Jahr 2005 das Selbsthilfebüro Euskirchen eingerichtet, in dem jeden Mittwoch von 10.00–13.30 Uhr Frau Kirstin Fuß-Wölbert Fragen zur Selbsthilfe im Kreis Euskirchen beantwortet. Die regionalen Gruppen werden dort durch Beratung, Öffentlichkeitsarbeit, Gesamttreffen und Fortbildungsangebote unterstützt.

Selbsthilfeförderung der Krankenkassen | Antragsformulare 2010
- für Landesverbände und für die örtlichen Selbsthilfegruppen [hier]
8013 Selbsthilfegruppen
finden Sie hier. [Mehr]